Band vor Bus

Die ganze Wahrheit über B.S.T.

Nach dem Split der legendären Mourning entschlossen sich Jan und Heiko 1994 “ihre” Band BST zu gründen. Als dritter Mitstreiter war schnell der unerreichte Django gefunden, der uns die erste Zeit mit schier unermüdlichem Solo- und Riff-Zitat-Attacken erfreute…damals war unsere Musik doch noch eher was für Fans…

Einen großen Schritt nach vorne machten wir, als sich Sönke als Bass-Mann unserem Tross anschloss und uns mit ordentlich “fetten Söunds” beglückte. Django verließ dann unsere Truppe und wurde durch Torben “T.H.King” (von ehemals Deadzone/ RIP) mehr als ersetzt, denn jetzt ging es musikalisch für uns aufwärts. Leider( für uns…) konzentrierte sich Sönke dann auf seine Hauptband Karma Sade/ Ex-Stain und wir mussten erneut umbauen. Nun übernahm für kurze Zeit Schroth das Basszepter, was immer wieder nervenaufreibend war, aber auch unverschämt witzig. Aber auch für Schröder ging es dann wieder mehr um seine Hauptband “Sociopath” und wir hatten einen freien Platz am Bass.

Als wir uns unseres alten Haudegens Lulle besannen, kostete es uns ne Menge Überzeugungsarbeit, doch schlußendlich stieg er bei uns ein, was bis heute allerbestens funktioniert. Als dann Torben sich berufen fühlte, sich neu zu orientieren, musikalisch und örtlich, stieg Laurent bei uns ein, war ne Zeit an der Soloklampfe tätig, schlug aber auch bald einen eigenen Weg ein. So, nach all diesen Wechseln hatten wir verständlicherweise die Nase voll und sind seit dem als Trio unterwegs, und sind der Meinung, dass es auch gut so ist… Daher also, back to Power-Trio, Motorhead, Spirit Caravan, Obsessed und andere haben ja vorgemacht, wie es geht…vielleicht ein leicht hinkender Vergleich, aber nun denn…

Der Bandname

Es begab sich also zu einer Zeit, es war wohl kurz vor dem ersten Konzert im Jahr 1994, da saß Jan mit seiner Mutter im ausgebauten Dachboden des elterlichen Reihenhauses in Glinde und betrachte mit ihr gemeinsam gedankenverloren einen ZDF-Fernsehfilm. Sie jedenfalls dachte, dass er mit ihr fernsah, denn in Wirklichkeit grübelte er über den Namen für die neue Band.

Als in besagtem Film eine Frau ihr Kind gebahr, nur um danach wieder frisch gestylt und entspannt ihren Liebsten am bett willkommen zu heissen, sagte Jans Mutter so was wie: “Das wird im Fernsehen immer so locker dargestellt, in Wirklichkeit ist so eine Geburt Blut, Schweiss und Tränen, ich sag dir das, Junge.”.

Hätte Jan in diesem Moment zugehört, hätten wir unseren Bandnamen bereits Jahre früher haben können. Nein, im Ernst, bei Jan machte es “Klick”, er rannte zu Heiko, der fiel im um den Hals und freute sich gar sehr.

Auf einer anschließenden Fete in Oststeinbek präsentierten die beiden ihren Geistesblitz (bzw. den Jans Mutter) ihrem Ex-Mourning-Gitarristen Jochen M., der sie nur verständnislos anguckte und sagte: “Blood, Sweat and Tears” gibts doch längst”.

Mangels Fantasie blieben wir jedoch trotzdem dabei, strichen wegen des Coolness Faktors irgendwann das “und” aus dem Namen und entschieden uns Jahre später im nachgang eines phänomenalen D.R.I. Konzertes, künftig nur noch unter dem 3-Buchstaben-Kürzel B.S.T. zu firmieren.

So, jetzt ist auch diese Geschichte mal erzählt …

Das Logo

Unser Bandlogo setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen offensichtlich das fernöstliche Yin&Yang Zeichen (welches wohl Taichi heisst …), das eher wegen der Namensähnlichkeit zum Namen des Schlagwerkers denn seiner philosophischen Bedeutung gewählt wurde und dem Pfadpfinder-Wegzeichen für “habe meine Aufgabe erledigt, bin nach Hause gegangen”.

Für die Geräuschkulisse zeigen sich verantwortlich:

Jan
Schlagwerkerei in seiner reinsten Form, verwegen und vehement
Lutz
Der Herr des bottom end, pures Metal-Bass-Posing
Heiko
Sechs-Saiten-Getöse inklusive Stimmbandzerrung
Jan

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