Unter Deck

Tracks

  1. Stimmen (10:23)
  2. Aufgabe (10:44)
  3. Brenne (08:57)
  4. Chance (06:46)
  5. Ride On (05:27)

Texte

Stimmen

Stimmen, die ich nicht versteh, hören sich so nah an, doch ich find keinen Anfang
Allein in der Menge geh ich unter, weil mir irgendwas fehlt, ich fühl es so sehr
Stimmen, die ich nicht mehr hör, erfordern einen Plan, will die Zukunft noch ändern
Berühre das, was unberührbar scheint, ohne jegliche Scham, ich fühl es so sehr

Es fehlt der Zweck, doch ich mach immer weiter, das Ziel ist klar
Auf der ewige Suche des Lebens, ich stagniere, doch es tut nicht mehr weh

Stimmen, die es nicht mehr gibt, begrenzen meinen Mut, ich will jetzt keinen Abgang
Allein Ehre soll Geschenk mir sein, ich erheb nun mein Glas, es ist nicht mehr leer

Es fehlt der Zweck, doch ich mach immer weiter, das Ziel ist klar
Auf der ewigen Suche des Lebens, ich stagniere, doch es tut nicht mehr weh

Aufgabe

Doch, der stille Blick aufs Meer, ist mein Trost und hält mich hier
Scheint, dass Du Dich löst, immer mehr
Mein Gesicht, es schaut zu Dir
Ich geb Dich niemals auf, hab Dich darum nicht verloren
Steh zu Dir nach all der Zeit, Wunden sind mein Lohn

Die Welle nimmt mich mit, taucht mich ein und spült mich fort
Sand, der mich begräbt wiegt so schwer
Und ich frag, vertraust Du mir
Ich geb Dich niemals auf, hab Dich darum nicht verloren
Steh zu Dir nach all der Zeit, Wunden sind mein Lohn

Hör zu für immer, Dein Leid viel tiefer, der Schmerz verschwindet schon bald
Ich möchte nur nach Haus

Stell Dir vor, wenn am Ende nichts mehr bleibt
Zwischen Dir und mir, bleibt ein Band
Keine Angst, vor der stillen Einsamkeit
Keiner nimmt Sie mir, diese Zeit

Brenne

Sieh Dich um, ist kein Mensch hier weit und breit, die Tage sind gezählt
Tief hier unter Deck, wenn die Wellen schlagen, hör ich Dich sagen
Hier kommt keiner weg

Brenne, Seele brenne, ich sehe zu bevor ich renne
Denn ich will weg von diesem Ort, will nicht sehen wie es zuende geht
Will mein Gewissen nicht mehr trüben, will mich selbst nicht mehr in Frage stellen
Will nicht klagen, will nicht lügen, Mut zur Wahrheit, mit all dem Hohn

Meeresgrund, oder doch der Horizont, trennt nur ein Wimpernschlag
Geist verliert an Kraft, eingefasst in Stille, der letzte Wille
Der für immer bleibt

Du wolltest den Beweis, meiner Schwäche
Du hast ihn bekommen

Brenne, Seele brenne, ich sehe zu bevor ich renne
Denn ich will weg von diesem Ort, will nicht sehen wie es zuende geht
Will mein Gewissen nicht mehr trüben, will mich selbst nicht mehr in Frage stellen
Will nicht klagen, will nicht lügen, Mut zur Wahrheit, mit all dem Hohn

Chance

So viele Fragen, so viele Fragen
Will nicht fort, will nicht gehen, will nicht mehr klagen, nicht fühlen, nicht sehen
Will keine Tränen und auch keinen Schmerz

So viele Fragen, so viel ist geschehen, treibe weit aufs Meer hinaus
So viele Fragen, sie stellen sich Dir nicht, weiß keine Antwort darauf

Sag mir warum, bleibt die Rettung verwehrt,
ein letztes Mal, setz das falsche Signal
Sag mir warum, bleibt die Chance mir verwehrt,
ein letztes Mal, setz das falsche Signal

So viele Fragen, so viele Fragen
Will nicht fort, will nicht gehen, will nicht mehr klagen, nicht fühlen, nicht sehen
Will keine Tränen und auch keinen Schmerz

Ride on (Cover)

Reviews

Legacy (13/15)

Review Legacy

Musikalisch ist das Ganze klar purer Doom, der gefällig daherkommt und von bitteren Riffs
über Leads bis hin zum klassischen Klargesang alles bietet, was man sich als Freund des Generes wünschen mag.
Die vier der insgesamt fünf Tracks in der deutschen Landessprache heben B.S.T. aber aus der Masse der
Genrekollegen ab, denn hier dinen nordische Bitter- und Unnahbarkeit genau die richtige
Vertonung und Umsetzung.

streetclip.tv (8/10)

B.S.T. sind die deutsche Stimme des Doom. Hört sie.